Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Luciano und Fazenda Bela Vista

Unser Kaffeebauer Luciano Abi Rached Tannuri ist Agrarwissenschaftler mit einem Masterabschluss in Pflanzenproduktion. Er arbeitet seit 27 Jahren voller Hingabe mit Kaffee.

Wir haben erst vor Kurzem mit ihm gesprochen und wollen Euch berichten was er uns so erzählt hat.

Derzeit ist er Manager und Partner der Fazenda Bela Vista, der insgesamt 17 Kaffeeproduzenten angehören. Die Farm befindet sich in der Gemeinde Ibiá in der Region Cerrado Mineiro.

Luciano beschäftigt derzeit elf festangestellte Mitarbeiter und während der Erntezeit kommen noch mal 30 Mitarbeiter dazu.

Ursprünglich baute er auf 300 ha Kaffee an. Doch durch zwei starke Fröste im Jahr 2021 verendeten fast die Hälfte der Kaffeepflanzen und er wurde gezwungen 130 Hektar der mit Kaffee angebauten Fläche für andere Saaten zu nutzen.

Luciano ist sich ziemlich sicher, dass das Frostphänomen durch den einsetzenden Klimawandel hervorgerufen wurde und jeder Zeit wieder auftreten kann. Daher hat er den Betrieb diversifiziert und es wurde begonnen, Mais und Avocados auf Flächen anzupflanzen, die vorher dem Kaffee gehörten.

Die durchschnittliche Produktion der letzten Jahre betrug 10.000 Sack. Laut Luciano hat sich diese Menge in diesem Jahr nahezu halbiert, mit einem Potential für etwa 10% Spezialitätenkaffee. Ich habe Luciano gefragt, weshalb nur etwa 10% Spezialitätenkaffee auf seiner Fazenda produziert werden und er gab mir folgende Antwort:

Die Kaffees, die ich für besonders halte, sind diejenigen mit über 84 Punkten auf der SCAA-Skala. Bei Spezialitätenkaffees ist schon handwerkliche Sorgfalt notwendig, da es mehrere Prozesse von der Ernte bis zur Lagerung umfasst. Kaffeespezialitäten können auf der Terrasse gewaschen, fermentiert und differenziert getrocknet werden. Zudem benötigen sie eine stärkere Trocknungskontrolle, um sie so langsam wie möglich zu trocknen. Bei etwa 16% Restfeuchte muss der Kaffee zur Ruhe gebracht werden, damit die Bohnen sich standardisieren. Dieser Prozess dauert je nach Wetterlage etwa 20 Tage. Dann wird der Kaffee zum Hof gebracht um den Trocknungsprozess abzuschließen. Nach Erreichen von etwa 11 % Feuchtigkeit werden die Bohnen für mindestens 30 weitere Tage in den Silos aufbewahrt (für eine weitere Pause vor der weiteren Verarbeitung). Bei einem Spezialitätenkaffee ist der Arbeits- und Pflegeaufwand für die Bohnen viel größer und es ist schwierig, die gesamte Produktion in diesem Schema zu verwalten. Ich glaube jedoch, dass die größte Herausforderung die Kommerzialisierung dieses Kaffees ist, denn oft produzieren wir ihn und wir sind immer noch nicht sicher, ob er verkauft wird.

Wir haben 2011 mit dem Anbau begonnen, 2016 erhielten wir unsere erste Auszeichnung mit dem ersten Platz beim COOPADAP Special Coffee Contest (das ist die Genossenschaft, in der ich einen großen Teil meiner Produktion verkaufe). Seitdem wurden wir jedes Jahr unter den Finalisten ihrer Qualitätswettbewerbe ausgezeichnet, und letztes Jahr belegten wir in der regionalen Phase des Spezialitätenkaffeewettbewerbs Cerrado Mineiro den zweiten Platz in zwei Kategorien.

Ich freue mich sehr, einige meiner Arbeiten mit Ihnen und Ihren Kunden teilen zu können.

Luciano Abi Rached Tannuri

Wir freuen uns auf jeden Fall riesig darüber, dass wir in diesem Jahr wieder einen tollen Kaffee von Luciano bekommen haben und wir ihn bei seiner Reise begleiten dürfen.

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Neuer Kaffee, neues Land – Kongo !!!

Aus der Demokratischen Republik Kongo hat uns eine neue Köstlichkeit erreicht!

Der Kaffee kommt von der Farm „Maitea“ aus der Region Kivu und wächst auf einer Höhe von 1.700 bis 1.900 Meter über dem Meeresspiegel.

Der Kaffee besticht durch seine weichen Aromen, die geschmacklich an Marmelade, Steinfrüchte und Pfirsich errinnert. In der Pour Over Zubereitung im Hario V60-Filter hat er uns total überzeugt!

Am besten Ihr probiert ihn einfach gleich aus!

Veröffentlicht am

Vollautomatenbesitzer aufgepasst – wir haben ein paar Neuheiten für Euch!!!

Er ist wieder da! Frisch aus Brasilien von der Fazenda Passeio ist die neue Ernte vom Icatú eingetroffen und hat uns umgehauen! Der Kaffee besticht durch seine schokoladigen und karamelligen Aromen sowie durch seine großartige Butterscotch-Note. Uns lief beim Verkosten wortwörtlich das Wasser im Mund zusammen.


Und für alle die es noch etwas fruchtiger mögen…unsere Kaffeeneuheit die ebenfalls aus Brasilien kommt.


Von der Farm Onze Mil Virgens, die ein Teil von Sao Luiz Estate Coffee ist, kommt ein Red Catuaí, welcher von der Produzentin Ana Cecilia Velloso angebaut wird. Dieser Kaffee wird in der Region Cerrado Mineiro angebaut und wächst auf einer Höhe von 1.160 Meter über dem Meeresspiegel. Geschmacklich besticht er durch eine kräftige Nougat-Note sowie eine leichte Säure im Abgang, die an eine Grapefruit erinnert, kombiniert wird diese mit einer tollen Sirup-Süße.

Veröffentlicht am

Neu im Sortiment – „Kenia – Mchana AB“ !!!


Ein neuer „Afrikaner“ erwartet Euch. Wir freuen uns sehr, Euch unseren neuen „Kenia – Mchana AB“ vorstellen zu dürfen!

Er begeistert uns durch seinen runden Körper, die fruchtigen Aromen und eine ausgesprochen tolle Süße. Als Brühkaffee in der Pour-Over-Zubereitung ist er einfach ein Genuss.

Am besten Ihr probiert ihn auch gleich aus, dann werdet Ihr bestimmt genau so begeistert sein wie wir!

Um Euch noch etwas Hintergrundwissen und Eckdaten zu unserem neuen Kaffee zu nennen, haben wir hier einmal die Informationen von Mercanta mit eingefügt (natürlich im englischem Original). Damit erlangt auch Ihr die völlige Transparenz zu eurem Kaffee und wisst genau „Was Ihr da trinkt!“.