Kongo – »Societe Maitea«

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Farm: Maitea
Sorte(n): Blue Mountain (60%), Kivu Bourbon (40%)
Aufbereitung: Fully Washed & auf Hochbeeten getrocknet
Höhe: 1.700-1.900 Meter über dem Meeresspiegel
Ort: Bukavu
Region: Kivu
Geschmack: Marmelade, Steinfrüchte, Pfirsich

 

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Beschreibung

Zusätzliche Information:

Minova, eine Stadt, die von ihrer einst dunklen Geschichte des Krieges und der sexuellen Gewalt geplagt ist, versucht heute, ihrer Vergangenheit zu entkommen. Eba & Wally, die Gründer der Société Maitea, nutzen die Kaffeeproduktion, um einen Weg für wirtschaftlichen Erfolg und soziale Stabilität zu finden. Dabei hoffen Sie, eine Veränderung für die lokale Gemeinschaft zu schaffen und die Qualität des Kaffees in der Demokratischen Republik Kongo (und insbesondere in der Provinz Kivu) nach außen zu präsentieren.

Minova liegt nördlich in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) in Süd-Kivu nahe der ruandischen Grenze an der Spitze der Kabuno-Bucht; an der Spitze des Kivu-Sees. Seit 1994 hat die Stadt erheblich an Größe zugenommen, vor allem aufgrund des Zustroms von Flüchtlingen aus dem 1. und 2. Kongo-Krieg sowie der anschließenden Kämpfe in der Region, die für viele zu Unterernährung und mangelnder Sicherheit führten. Leider wird die Stadt Minova oft mit schrecklichen Ereignissen der Vergangenheit in Verbindung gebracht.

Jetzt, einige Jahre später, scheinen sich die Gebiete Minova und South Kivu vom Bild ihrer dunklen Vergangenheit zu entfernen.

Seit 2014 beginnt die Wirtschaft der Region nach und nach zu wachsen. Vor allem dank der Hilfe internationaler Partner, die Kaffee kaufen wollten. Leider wurden diese ersten Einkäufe zu sehr niedrigen Preisen verkauft. Dies bedeutete, dass die Probleme wie Unterernährung, Gesundheit und Schulbildung weiterhin blieben. Im Jahr 2018 kamen die Eigentümer der Société Maitea, Eba & Wally. Eba Murua (Biologin und Primatologin) und Wally Mahindu (Enthusiast und Allround-Kaffeeexperte) arbeiten unermüdlich daran, die Region Kivu von ihrem schlechten Ruf zu befreien und die soziale Entwicklung ihrer Bevölkerung zu verbessern. Mit Hilfe ihres außergewöhnlich fleißigen Teams konnten die Société Maitea und die lokale Genossenschaft im Jahr 2019 ihre erste vollständig gewaschene Arabica-Partie von ihrer Waschstation in Minova aus produzieren.

Die Provinz South Kivu profitiert von fruchtbarem Boden. Dies macht das Gebiet zu einem reichen Standort für die Landwirtschaft, wobei Kompost in erster Linie der einzige benötigte Dünger ist. Als die Kolonialisierung für die Demokratische Republik Kongo 1960 endete, wurde ein Grundstück an jeden Landwirt zurückgegeben. Dies bedeutet, dass jeder Einzelne im Durchschnitt weniger als einen Hektar besitzt, was bedeutet, dass die jährliche Kaffeeproduktion in der Regel nur 750 kg (12 Säcke) pro Betrieb beträgt. Um ihr Einkommen aufzubessern, bauen die Landwirte eine Vielzahl anderer Produkte an, wie z.B. Bohnen, Mais und Bananen, was für eine ganzjährige Einkommensstabilität sorgt.

Obwohl sich das Blatt für Minova zu wenden beginnt, stehen die Landwirte in der Region immer noch vor Herausforderungen, wie z.B. Zugang zu Land, Sicherheit und insbesondere die Bedrohung durch den Klimawandel. Aufgrund seiner Lage in Äquatornähe profitiert die Demokratische Republik Kongo von zwei jährliche Ernten; eine Primärernte in den Wintermonaten sowie einer kleineren Ernte im Sommer. Aufgrund der ungewöhnlichen Wetterschwankungen, welche schwer vorherzusagen und zu planen sind, müssen Eba & Wally feststellen, dass es immer schwieriger wird die Größe der Ernten zu bestimmen. Dies hat wiederum zu einer Verringerung der Produktion und der Gesamtleistung in der Region geführt.

Um dieses Problem zu bekämpfen, haben die Weltkaffeeorganisation (WCR) und das National Institute of Agricultural Studies and Research (INERA) mit neuen Sorten experimentiert, um die Produktivität zu steigern und das Gedeihen von Kaffeespezialitäten in diesem Bereich zu fördern. Traditionell war die Bourbon-Sorte in weiten Teilen der Region, einschließlich der Nachbarländer Ruanda und Burundi, vorherrschend. Ursprünglich würde die Sorte erstmals während der Kolonialisierung von internationalen Organisationen eingeführt. Obwohl Fortschritte erzielt werden, hat Spezialitätenkaffee bei den Herstellern gerade erst Fuß gefasst. Die Kaffeeproduktion ist überwiegend noch auf Robusta-Kaffee ausgeprägt. Weniger als 25% des Marktes nehmen Spezialitätenkaffees ein.

Waschstationen gibt es in der Region durchschnittlich alle 2 km. Die Société Maitea nutzt den Standort am Kivu-See, wo sie den Kaffee verarbeiten und klassifizieren, den ihnen die Landwirte gebracht haben. Der Kaffee wird in „Tagespartien“ geliefert, bewertet und verarbeitet. Die Klassifizierung beginnt bei den Kaffeekirschen, diese werden auf Segeltuchbetten gelegt und sortiert; dabei werden unreife Bohnen oder Kaffeeschalen entfernt. Als nächstes werden die Kirschen in kaltes sauberes Wasser getaucht und schwimmen gelassen, um die Kirschen von schlechter Qualität (Floater) heraus zu trennen. Alle schwimmenden Früchte werden entfernt (diese werden oft im Binnenmarkt verkauft oder als Kompost wiederverwendet). Anschließend werden die Kaffeekirschen entpulped, bevor sie für die Fermentation über Nacht 12 Stunden lang (von 20 bis 8 Uhr morgens) in Gärtanks landen. Schließlich wird der Kaffee nochmal gewaschen – um alle endgültigen Verunreinigungen und schlecht gefärbten Pergamente zu entfernen -, getrocknet und sortiert. Nun ist er bereit für den Export.

Durch die Produktion von wirklich exzellentem Kaffee kann die Société Maitea daran arbeiten, die soziale Entwicklung der Bevölkerung zu unterstützen. Dies geschieht über ihre neu gegründete Matiea Foundation. Die Hauptziele der Stiftung sind die Verbesserung des Gesundheits-, Bildungs- und Naturschutzbewusstsein. Die Societe Matiea möchte dies auf verschiedene Weise erreichen:

Durch die Produktion von wirklich exzellentem Kaffee kann die Société Maitea daran arbeiten, die soziale Entwicklung der Bevölkerung zu unterstützen. Dies geschieht über ihre neu gegründete Matiea Foundation. Die Hauptziele der Stiftung sind die Verbesserung des Gesundheits-, Bildungs- und Naturschutzbewusstsein. Die Societe Matiea möchte dies auf verschiedene Weise erreichen:

Gesundheit: sie unterstützen Frauen, die unter gefährlichen Bedingungen leben; zudem lassen sie den unterernährten Kindern über das Programm „one meal for every child“ eine Mahlzeit am Tag zukommen

Bildung: Verbesserung der Kenntnisse über Kaffee bei den Frauen sowie Schaffung von Spezialprogrammen für Kinder mit Behinderungen (derzeit in der Region nicht verfügbar)

Naturschutz: Verbesserung des Natur- und Naturschutzbewusstseins in der Region durch ihre Partnerschaft mit Goma-Schulen

Obwohl es derzeit keine Naturschutz- oder Umweltprogramme in der Region gibt, planen Eba und Wally dies zu ändern. Belieferung/ Versorgung Als 2019 die Société Maitea mit der Belieferung ihrer Arabica-Parzelle begannen, waren die ersten Schritte, wie der Bau eines Pumpen- und Kompostmanagements, bereits in Gange. Seit September 2019 nimmt Maitea auch an Landwirtschaftsprojekte in Schulen teil, die dazu beitragen, die nächste Generation zu unterrichten. Eva und Wallys Engagement für den Kampf gegen die Probleme, mit denen sie derzeitig konfrontiert sind, lassen uns von ganzem Herzen an ihre Bemühungen glauben, der Gemeinschaft zu helfen und den Kampf durch die Bedrohung durch den Klimawandel anzugehen. Wir sind sicher, dass die Société Maitea weiter wächst und sie weiter an Veränderungen zum Besseren arbeitet. Wir sind stolz darauf, ihre Bemühungen zu unterstützen.

Zusätzliche Information

Gewicht n.a.
Röstprofil

Brühkaffee

Körper

mittel

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