El Salvador – Finca »El Borbollon«

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Varietät: 100% Red Bourbon
Geschmackspofil: Schokolade, Kirsche, Rosine
Körper: gut
Fruchtigkeit: mittel
Süße: süß

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Beschreibung

Farm: 25 % Santa Marta und 75 % verschiedene Farmen in Santa Ana

Sorte(n): 100% Red Bourbon

Aufbereitung: Fully Washed und sonnengetrocknet auf Terrassen aus Ton

Höhe: 1.400 bis 1.500 Meter über dem Meeresspiegel

Besitzer: Familie Alvarez

Ort: Santa Ana

Region: Santa Ana Volcano (Apaneca-Ilamatepec)

Land: EI Salvador

Gesamtgröße der Farm: 55 Hektar insgesamt

Mit Kaffee bepflanzt: 51 Hektar insgesamt

Preise: Reforma: 3. Platz – El Salvador COE, 2011 (Score von 91.72)

Weitere Informationen:

Seit über 100 Jahren und bereits vier Generationen baut die Familie Alvarez Kaffee in El Salvador an. Ihre preisgekrönten Farmen liegen auf den grünen Hügeln von Santa Ana im Westen des Landes, wo fruchtbare vulkanische Böden und ein mildes Klima ideale Bedingungen für den Kaffeeanbau bieten. Die Bohnen für El Borbollon stammen von zwei kleinen benachbarten Farmen – La Reforma und Santa Maria. Sie werden von Hand gepflückt und von Dezember bis März in traditionellen, handgeflochtenen Körben von Pflückern gesammelt, die gut ausgebildet sind und nur die besten und voll ausgereiften Kaffeekirschen auswählen.

Die Finca La Reforma und die Finca Santa Maria wurden von Rafael Alvarez Lalinde im Jahr 1892 auf den reichen, feuchten Hängen des Santa-Ana-Vulkans gegründet. Don Rafael, der ursprünglich aus Kolumbien stammte, wanderte in die Region ein und brachte einige seiner besten Kaffeesamen mit sich, um hier ein neues Vermächtnis für die Kaffeeproduktion zu begründen. Vier Generationen später besitzen und verwalten seine Nachkommen noch immer diese zwei kleinen, benachbarten Farmen – die ursprünglich zusammengehörten, bis die Farm für Erbschaften aufgeteilt wurde – an den fruchtbaren Hängen des Santa-Ana-Vulkans.

Die Brüder Alvarez/Diaz sind die vierte Generation, die Kaffee in dieser außergewöhnlichen Region anbaut. Dem Beispiel ihres Vaters folgend bepflanzen sie beide Farmen bis heute ausschließlich mit Red Bourbon, und unterstreichen so das Bekenntnis ihrer Familie zu Qualität, und das auch im Angesicht von El Salvadors jüngsten Problemen mit Kaffeerost, für den die Bourbon-Bäume besonders anfällig sind. Die Familie experimentiert zwar auch mit Orange und Yellow Bourbon, hat aber eigentlich vor, dieser einen Sorte treu zu bleiben.

Die Bäume wachsen in natürlichem Schatten, was den Boden schont und Lebensraum für Vögel bietet, und werden nach einem strengen Zeitplan beschnitten, um die Gesundheit der Bäume zu erhalten und ihre Widerstandskraft gegen Krankheiten und Insektenbefall zu verbessern. Dank der hervorragenden Wachstumsbedingungen und durch den Einsatz nachhaltiger Anbaumethoden kann die Familie einige der besten Kaffees aus dieser Spitzenregion El Salvadors ernten, die dann in der hochmodernen Mühle El Borbollon der Familie in Santa Ana verarbeitet werden.

Die Mühle El Borbollon wird von Eduardo Alvarez geleitet, dessen Vater (ebenfalls Eduardo) ihm die Leidenschaft für den Anbau von Kaffee vererbt hat und ihn dazu inspirierte, immer die höchste Qualität anzustreben. Unter Eduardos Regie erobert die Mühle zunehmend Spezialmärkte und steht den Farmen, mit denen sie zusammenarbeitet, mit wichtiger technischer Unterstützung und Beratung zur Verfügung. Die harte Arbeit und Fürsprache Eduardos hat tatsächlich vielen dieser Betriebe geholfen, sich in Cup of Excellence-Wettbewerben zu platzieren. Von den 15 Farmen in Hochlage, mit denen El Borbollon zusammenarbeitet, haben 10 Plätze im Cup of Excellence-Wettbewerb gewonnen. 4 von ihnen, darunter La Reforma, haben den COE Presidential Award für Scores von über 90 Punkten erhalten.

Durch seine Arbeit in der Mühle ergänzt Eduardo das natürliche Potential der Kaffees, die er und andere Farmen in der Region produzieren. Alle Kaffees werden ohne Wasser entpulpt und anschließend 16 – 20 Stunden fermentiert, bis die Fermentation ihren Höhepunkt erreicht hat. Der Kaffee wird dann in sauberem, frischem Wasser gewaschen, um alle Spuren von Fruchtschleim zu entfernen. Der Pergamentkaffee wird auf den großflächigen Tonterrassen der Mühle ausgebreitet, wo er von der Sonne langsam getrocknet und regelmäßig von Hand gewendet wird.

Terrassen aus Ton haben in dieser Region Tradition, und Eduardo zieht sie den moderneren Betonterrassen vor, denn Ton ist endotherm (nimmt Wärme auf) und damit sehr gut, was die Regulierung der Temperatur angeht. Kaffees, die auf diese Weise getrocknet werden, trocknen sehr langsam (mindestens 9 bis 10 Tage) und gleichmäßig. Je länger die Trockenzeit ist – so lehrt es Eduardos Erfahrung –, desto besser ist die Tasse, und die Mühle experimentiert sogar mit noch längeren Trocknungszeiten für kleine Mengen durch teilweise Sonnentrocknung, wobei der Kaffee in einem Bereich der Terrassen ausgelegt wird, der nur 4 bis 5 Stunden Sonnenlicht am Tag erhält.

Dank dieser Liebe zum Detail in jeder Phase der Produktion – von der Ernte über das Nassmahlen bis zum Cupping – konnte die Familie die vielen Turbulenzen, die die Kaffeeindustrie in El Salvador in den letzten 20 Jahren erlebt hat, überstehen und sogar benachbarte Farmen dazu bringen, in die Qualität ihrer Produktion zu investieren. Laut Eduardo gibt es keine andere Option – Kaffee „liegt ihm im Blut“, und er und seine Familie könnten niemals etwas anderes machen, also ist der einzig mögliche Weg der Weg nach vorn. Da die Kaffeeproduktion und insgesamt die Kaffeeindustrie in El Salvador angesichts des Kaffeerosts und mangelnder staatliche Unterstützung jedoch weiter abnehmen, kann sein Engagement durchaus entscheidend sein für das Überleben einiger der bemerkenswertesten Kaffees, die Mittelamerika zu bieten hat. Sein Sohn hat daran keine Zweifel. Der dritte Eduardo Alvarez in Folge, 29 Jahre alt, ist vor kurzem als Betriebsleiter in das Unternehmen eingestiegen und freut sich darauf, die Familientradition weiterzuführen, um sie seinerseits irgendwann der sechsten Generation zu übergeben!

Die Farmen und die Mühle der Familie Alvarez leisten erhebliche soziale Unterstützung für die Gemeinden vor Ort und man hat vor kurzem sogar mit der lokalen NGO www.Iibrasdeamor.org zusammengearbeitet, um das Problem der Unterernährung von Kindern in ländlichen Gebieten zu bekämpfen. Die Familie ist außerdem bestrebt, nachhaltige Methoden zum Schutz und zur Erhaltung der natürlichen Umwelt zu entwickeln.

Zusätzliche Information

Gewicht n.a.
Röstprofil

Brühkaffee

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